„Gesundheit beginnt im Geiste“

Posted in Allgemein on 15. November 2015 by papamojo

„Gesundheit beginnt im Geiste“ ist ein Zitat, das dem römischen Philosophen Lucius Annaeus Seneca zugeschrieben wird.

Dass er damit Recht hatte, belegen die Erfolge der Alternativ- und Naturmedizin, die den Geist des Menschen zur Wiedererlangung und Erhaltung von Gesundheit als überaus wichtigen Part mit einbezieht.

Da ich mich seit einiger Zeit in einer Ausbildung zum holistischen Gesundheits- und Ernährungsberater befinde, interessieren und faszinieren mich natürlich die vielen Aspekte der Heilung und Erhaltung sowohl meiner eigenen Gesundheit, als auch die meiner zukünftigen Klienten.
„Holistisch“ kann ganz einfach mit „ganzheitlich“ übersetzt werden und das bedeutet, dass Systeme und ihre Eigenschaften als Ganzes und nicht als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind.
Eine reduktionistische Betrachtungsweise ist uns allen wohl vertraut, indem wir schnell dabei sind, in der Bemühung um Gesundheit krankhafte Symptome zu fokussieren und zu bekämpfen, anstatt uns um das Verständnis des Zusammenwirkens der Vorgänge in unserem Körper zu kümmern und damit den tiefer liegenden Ursachen auf die Spur zu kommen.

Dies soll keine Abhandlung über Gesundheit und Ernährung werden, obwohl ich darüber viel erzählen könnte.
Vielmehr habe ich mich beim Studium meiner Lehrbücher an eine Aussage aus den kosmischen Gesetzen des Hermes Trismegistos erinnert:

„Wie oben so unten,
wie unten so oben,
wie innen so außen,
wie außen so innen,
wie im Großen so im Kleinen
wie im Kleinen so im Großen.“

Dieser Auszug aus den hermetischen Gesetzen war für mich in diesem Moment ein klarer Hinweis darauf, dass persönliche Gesundheit und Krankheit den selben Gesetzmäßigkeiten folgen wie Frieden und Krieg auf politischer Ebene.
Krankheit oder Krieg ist innerer Konflikt, der nach außen als Symptom auf sich aufmerksam macht.

Die Symptome im Krankheitsgeschehen sind nicht die Krankheit selbst.
Ein Symptom weist auf die tiefer liegende tatsächliche Krankheit hin, die entstehen konnte, weil zuvor im Umgang mit dem eigenen Organismus die Lebensgesetze missachtet wurden. Die Symptome zu bekämpfen bedeutet lediglich die Hinweise auszuschalten. Der zugrundeliegende Konflikt im Körper würde über kurz oder lang mit noch vehementeren Symptomen auf sich aufmerksam machen.

Krieg als Symptom? Ich denke, niemand wird daran zweifeln. Manch eine(r) wird davon überzeugt sein, dass feindliche Völker, Terroristen und religiöse Eiferer Kriege provozieren. In gewisser Weise hätten sie auch Recht damit.

Erinnern wir uns an die Analogie von Krankheit und Krieg! Im 19. Jahrhundert konstatierten die französischen Wissenschaftler Antoine Béchamp und Claude Bernard: „Le microbe c’est rien, le milieu c’est tout.“, was soviel heißt wie: „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.“ Damit wollten sie zum Ausdruck bringen, dass ein Krankheitserreger nur dann gefährlich werden kann, wenn das Milieu im Körper dies begünstigt und zulässt.

Begünstigt unser gesellschaftliches Milieu Terror und Krieg? Versuchen wir Terroristen mit Waffengewalt zu eliminieren? Tun wir das ebenso, wie wir gewohnt sind, Krankheitserreger mit Medikamenten zu bekämpfen, anstatt das Milieu zu prüfen, in dem wir uns gewohnheitshalber durch Fehlernährung und in naiver Unwissenheit über die Bedürfnisse unseres Körpers  bequem etabliert haben und damit krankmachende Organismen geradezu einladen?

Wenn ich Nachrichten über Kriegshandlungen auf der Welt verfolge, scheint mir ein Vergleich mit der Schulmedizin angebracht zu sein, die bislang versuchte, der Krankheiten Herr zu werden, indem sie mit einem monströsen Aufmarsch von Medikamenten gegen Erreger vorrückt. Dies ist ein ebenso monströs lukratives Geschäft, wie das Geschäft mit dem Krieg und diejenigen, die davon finanziell profitieren, werden nicht müde, dafür die Werbetrommeln zu rühren.

Welche Rolle haben Politiker?
Im Vergleich von Krankheit mit Krieg scheinen Politiker vergleichbar mit Ärzten zu sein. An beide sind wir gewohnt Verantwortung abzugeben. Manche Ärzte „schießen“ nur mit vielen Medikamenten. Manche Politiker lassen mit Kanonen schießen.
Gute Ärzte fragen viel und genau nach, raten zur Prüfung und gegebenenfalls zur Wandlung der Lebensweise, erklären Zusammenhänge und geben die Verantwortung für Gesundheit letztlich an den Patienten zurück.

Wo sind die Politiker, die wie gute Ärzte handeln?

Paracelsus sagte: „Der Arzt verbindet nur deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst.“…..

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Selbst ist der Mensch

Posted in Allgemein on 3. November 2015 by papamojo

Ich habe darüber nachgedacht, was ich selbst herstelle, kreiere und erschaffe. Ich habe darüber nachgedacht, wofür ich selbst Verantwortung übernehme.

Stelle ich Brot und Butter selbst her? Baue ich mein eigenes Gemüse an? Habe ich den Computer, auf dem ich gerade schreibe selbst gebaut? Stammt mein Fahrrad aus meiner eigenen Fertigung? Obliegt die Straßenreinigung, die Energieversorgung, die Gesundheitsversorgung meiner Verantwortung? Habe ich meine Kleidung selbst genäht?

So ziemlich alle Fragen muss ich mit „nein“ beantworten. Und obwohl ich mich nicht um all das kümmern muss, kann ich all das nutzen und verbrauchen. Wohl deswegen bin ich einer der anonymen „Nutzer“ und „Verbraucher“ und als solcher finde ich mich in einer Rolle wieder, die in der bisherigen Menschheitsgeschichte einmalig sein dürfte.

Wann haben Menschen die Dinge des täglichen Lebens nur benutzt und verbraucht, ohne an deren Beschaffung und Erzeugung mehr oder weniger beiteiligt gewesen zu sein?
Ich möchte das Dasein in dieser Rolle als Form bedenklicher Entfremdung bezeichnen. Bedenklich deswegen, weil die fehlende Beteiligung sowohl das Wissen um Herstellungsbedingungen und -folgen, als auch das Gefühl für Verantwortung vermissen lassen. Weiter bedenklich, weil mit dieser Entfremdung ein sorgloser „Konsum-Mensch“ geschaffen wird, dem man alle Verantwortung abnimmt, die ihm eigentlich obliegt.

Wird mit dieser Abkoppelung von Erzeugung und Nutzung der Wert eines Gutes nicht völlig unterbewertet?
Behandle ich Dinge nicht wesentlich wertiger, wenn ich sie selbst erschaffen habe? Sind Dinge, an deren Herstellung ich nicht direkt oder indirekt beteiligt war ebenso wertig oder werden sie austauschbare Verbrauchsartikel? Stichwort „Wegwerf-Gesellschaft“…..

Du bist gefragt!

Posted in Eigenverantwortung, Empathie, Gemeinschaft des Lebens with tags , , , , , , , , on 19. August 2015 by papamojo

Seit mehr als einem Jahr – seit Beginn der Ukraine-Krise – geht die neue Friedensbewegung auf die Straße, um sich für den Welt-Frieden zu engagieren.

Für die vergangenen Jahrzehnte war es allgemeiner Konsens, dass Politik allein von Parlamentsbänken aus gemacht werden muss, und dass die öffentlichen Medien als unabhängige und freie Instanzen als vertrauenswürdige Meinungsbildner und zuverlässige Vermittler zwischen Bürgern und Parlamenten fungieren.
Betrachtet man die politische und gesellschaftliche Entwicklung, muss man wohl an der Ultima Ratio einer Alleinverantwortlichkeit auf Regierungsseite zweifeln!

Die Entwicklung deutet auf Ziele hin, die einer Zentralisierung von Macht und Besitz im Interesse Weniger und zu Lasten der großen Mehrheit der Weltbevölkerung dienen.
Diese Ziele werden in den öffentlichen Medien so nicht formuliert. Das ist kein Wunder, denn die meisten der machtlüsternen und nimmersatten Klientel wissen ohnehin wohin die Reise gehen soll. Die Vielen, welche die Last der Entwicklung tragen, sollen es nicht wissen. Sie würden es spät genug erfahren und erleben.

Die Zeit ist überreif, der Entwicklung ins Auge zu sehen und zu erkennen was korrigiert werden muss.
Viele werden sagen, es sei Zeit korrupte Regierungen zu verjagen und gegen neue integere auszutauschen. Aber würden wir damit nicht eine weitere Runde der Verantwortungsverschiebung an Köpfe einläuten, die in der langen politischen Geschichte der Menschheit immer wieder bewiesen hatten, dass es vielen von ihnen vorrangig um Karriere und Macht geht?

Ich will mal nicht so hart sein – auch Politiker sind Menschen mit Stärken und Schwächen. Und Menschen sind korrumpierbar. Der Eine mehr. Der Andere weniger.

Ganz sicher ist es sinnvoller, sehr viel weniger zentralistisch zu denken. Wo Macht und Besitz zentralisiert werden, da ist die Korruption nicht weit.
Vielleicht sollten wir uns ganz schnell mit dem Gedanken anfreunden, dass wir Menschen eigentlich die Politiker sind, auf die die Verantwortung schon so lange wartet.
Ich weiß, Verantwortung ist ein schwergewichtiges Wort. Und was Gewicht hat, kann eine Last sein. Das dürfte auch der Grund sein, warum wir so unwillig sind sie zu tragen. Aber Freiheit, Wohlstand, Gerechtigkeit und Frieden haben einen Preis. Er heißt Verantwortung.

Wer Verantwortung übernimmt, kommt weder um sein Gewissen herum, noch um die Wachheit seines Geistes. Wer Verantwortung übernimmt braucht die Werkzeuge eines mitfühlenden Herzens und die Klarheit des Verstandes und er wird es sich nicht mehr erlauben können zu verurteilen und den Finger auf andere zu richten.
Zeigt einer meiner Finger auf andere, zeigen die anderen vier Finger auf mich selbst.

Ich erinnere mich an die Zeit, als meine Söhne noch sehr klein waren. Wenn sie nicht schlafen wollten, habe ich ihnen Geschichten vorgelesen, die ihnen ihre unruhigen Gedanken nahmen. Wenn sie unzufrieden waren, habe ich sie mit neuen Spielsachen abgelenkt.
Ich benutze das als Metapher für die Situation, in der wir uns als Menschheit befinden. Wir haben es zugelassen, dass um uns herum ein System entstand, das uns mit Illusionen schläfrig macht und unsere gärenden Zweifel mit immer neuen Spielsachen betäubt.
Wir haben uns dabei zu Verdrängungskünstlern und Lügnern gegen unsere eigene innere Weisheit entwickelt.
Wir haben sogar gerne gehört, wenn man uns als unwissend, inkompetent und fehlerhaft bezeichnete. Schließlich konnten wir dadurch die Last der Verantwortung an diejenigen abgeben, die es besser wussten.

“Dich klein zu machen nützt der Welt nicht….”, sagte der süafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela in einer seiner brillantesten Reden. Und er sagte auch: “Unsere tiefste Angst ist es nicht, ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind….”
Diese Kraft sollte uns zu Entscheidungen beflügeln, zu Mut für mehr Gemeinsamkeit und Kooperation, anstatt uns gleichgültig vom Schicksal treiben zu lassen.

Der Schriftsteller, Psychologe und Psychoanalytiker Arno Gruen sagte: “Wir leben in einer Welt, in der wir zunehmend aufeinander angewiesen sind und zunehmend gegeneinander handeln…”
Ich denke, er hat damit den Grad unserer geistigen Dissonanz sehr gut getroffen.

Wir haben es in der Hand. Wir können alles erreichen, wenn wir nur bereit sind, die Verantwortung für uns selbst und für die Welt, in der wir leben, zu übernehmen und mutig und gemeinschaftlich zu handeln.

Du bist die Welt! Jeder Einzelne! Du bist verantwortlich! Du bist gefragt, dein Potential einzubringen!

Zuflucht

Posted in Eigenverantwortung, Meditation with tags , , on 13. August 2015 by papamojo

Inspiriert durch eine buddhistische Unterweisung.
Geschrieben, um es nicht mehr zu vergessen!

Das meiste Tun ist Zuflucht zu Dingen, Situationen und Ereignissen, die versprechen sich gut anzufühlen.
Es ist Flucht vor mir selbst, denn die Beschäftigung mit mir selbst macht mir die größte Angst und ist die höchste Motivation zur Flucht.

Das Glück, das mir die Dinge geben, ist die Illusion von Glück.
Wirkliches, bedingungsloses Glück, kann ich ausschließlich in mir selbst finden – eben dort, wovor ich mich am meisten fürchte.

Zeitenwende und Verwirrung

Posted in Eigenverantwortung, Gemeinschaft des Lebens, Selbsterkenntnis with tags , , on 28. Juli 2015 by papamojo

Ich selbst bin unerschütterlicher Optimist. Da mögen so viele „ja aber…“ aus dem Kreise selbsternannter Realisten mich mit handfesten Argumenten und Fakten vom Pessimismus überzeugen wollen – es nützt nichts.

Selbst mein eigener Verstand runzelt die innere Stirn über meinen Optimismus. Meinen Verstand sortiere ich zur äußeren Welt aus Gedanken, Meinungen, Fakten, Dingen und Erfahrungen.
Mein Optimismus gehört zum inneren Kreis der Gefühle und vagen Eingebungen, die so schnell unterzugehen drohen, wenn ich vergesse, die feinen Stimmen aus dem Meer aus Gedanken, Tönen und Bildern heraus zu filtern.

Die äußere Welt ist für das heutige Menschsein so überaus dominant geworden, dass man behaupten könnte, es gäbe außer ihr nichts Anderes.
Tatsächlich sind Gefühl und Intuition dem Verstand immer schon einen Schritt voraus gewesen. Sogar der Verstand selbst weiß das, weil er nicht leugnen kann, dass seine Erklärungen auf Vergangenem basieren und dem Zukünftigen – bis auf Vermutungen und Hochrechnungen – verschlossen bleiben.

Gefühl und Intuition machen einen nicht gleich zum Wahrsager, obwohl es recht viele Menschen gibt, die diese sehr sensible Fähigkeit besitzen. Ich besitze sie nicht.

Was die manchmal penetranten Erklärungen des Verstandes angeht, muss man – sofern man ehrlich mit sich selbst ist – zugeben, dass diese Erklärungen nur zu einem verschwindend minimalen Bruchteil seine eigenen sind. Der Löwenanteil ist „fremdes Material“, das der Sammelwut des Verstandes als Eigenes einverleibt wird.

Wie leicht ist es, Gedanken „aufzupfropfen“? Sehr leicht! Wie werden Meinungen gebildet? Durch geduldiges Anbieten und Wiederholen von Gedanken! Eine einfache und subtile Technik!
Politik und Medien sind Meister dieser einfachen Technik.

Ich habe den Titel „Zeitenwende und Verwirrung“ für diesen Blogbeitrag gewählt, weil auch mir bewusst ist, dass ein Wendepunkt überschritten wurde. Die Zeiten, zu denen Menschen ihren Überzeugungen vorbehaltslos trauten und sie dann auch für ihr eigenes Gut hielten, sind brüchig geworden.
Demgegenüber wächst die Zahl der Menschen, die deutlich spüren, dass Vieles, das sie als allgemeingültige Fakten ansahen nicht der Wahrheit entspricht, sondern sie es zuließen, dass es subtil bis offensiv in sie hinein implantiert wurde.
Als eines von vielen Beispielen kann man die veräußerten Versprechen von Politikindustrie und die Erklärungen und Interpretationen der Medienindustrie anführen. Die Realität weist eher auf tiefere Absichten hin, die bisher im Verborgenen bleiben sollten.

Altes, überliefertes spirituelles Wissen vergangener Kulturen, das hier und da wieder in den Vordergrund drängt und tiefe Einsichten in das Leben im Allgemeinen und menschliche Eigenschaften im Speziellen geben, steht der neuzeitlichen, materialistischen und streng rational orientierten Weltsicht gegenüber.
Die Folge kann nur erst einmal Verwirrung sein. Sehr oft ist es auch Abwehr, denn die eigene Weltsicht ist ein Teil der eigenen Identität.

Könnte es sein, dass wir Einzelne der Spezies Mensch viel mächtiger sind, als uns bewusst ist?

Lernen und Entwicklung werden manchmal nur durch Schock möglich.
Spürbar ist, dass viele Menschen sich zur Zeit vor diesem Schock wegducken, der als Erkenntnis von Selbstverantwortung und der gleichzeitigen Auflösung eines antizipierenden Opferdaseins auf sie zu rollt.

Ein neues Weltbild, das den Einzelnen als verantwortlich konstruktiven Part einbindet, macht Angst. Schließlich war es ein gerne akzeptiertes Angebot, Entscheidungen „Spezialisten“ zu überlassen, während man sich selbst den schönen Dingen des Lebens widmete.

„Wer seine Stimme abgibt, hat nichts mehr zu sagen“, ist ein spaßig genialer Spruch, der die Wahrheit im Kern trifft.

Aber gerade die eigene Genialität und Macht machen Angst. Wie erhält man Zugang dazu? Wie geht man damit um? Was ergibt sich daraus?
Alles Fragen, um deren Antworten man sich bis jetzt nicht zu kümmern brauchte, da der Anspruch auf Genialität und Macht bisher das Dogma einer kleinen Minderheit von „Spezialisten“ war.

Der Thron der Spezialisten verliert an Höhe. Spürbar werden die tieferen Absichten, die von niederen Beweggründen getrieben werden. Es geht um Interessen, die jeder mehr oder weniger stark akzentuiert auch in sich trägt.
Einige Wenige haben um ihre Interessen ein ganzes System gebaut, das den Interessen der Mehrheit zwar widerspricht, von außen aber verlockend aussieht. Zugegeben, ein Meisterstück!

Dass dieses Meisterstück des Illusionismus an Wirkung verliert, beflügelt meinen Optimismus, denn immer mehr Menschen beginnen diese Illusion zu hinterfragen….

Mut zur Wahrheit

Posted in Eigenverantwortung, Empathie, Gemeinschaft des Lebens, Selbsterkenntnis, Sonstiges with tags , , , , , on 21. Juli 2015 by papamojo

Meine Hochachtung für diese noch sehr junge Frau, die bei einer Montags-Mahnwache in Leipzig wirklich Grundlegendes ausspricht, ohne sich in komplizierten Details zu verlieren, auf die von politischer Seite so gerne verwiesen wird.

Es sind einfache und für jeden greifbare Wahrheiten, die wahrscheinlich schon viele gedacht haben.
Solche klaren Gedanken sollten einen festen Platz im Bewusstsein erhalten und ein inneres Bild erzeugen, um dann für sich selbst viele kleine und große Entscheidungen zu treffen.

Angst? Angst!

Posted in Gemeinschaft des Lebens, Sonstiges with tags , , , , , , , on 21. Juli 2015 by papamojo

Die sich brisant zuspitzende politische Entwicklung zwischen Ost und West ist seit Monaten herrschendes Thema in den Medien, wobei die Schuldfrage aus Sicht westlicher Medien und Politik eindeutig zu Ungunsten des Ostens ausfällt.

Alle Extreme im Denken, die kein Gegenargument mehr gelten lassen wollen, wirkten schon immer konstruiert und unglaubwürdig. Was die aktuelle westliche Darstellung anbelangt, ist unter der hiesigen Bevölkerung eine regelrechte Inflation der Glaubwürdigkeit gegenüber der Berichterstattung zu bemerken.

Eigentlich sollte man meinen, dass solch eine Erkenntnis bei den Betreffenden zu Empörung führen sollte, denn niemand lässt sich gerne an der Nase herumführen.

Ganz besonders auch deshalb würde man breitflächig und zahlreich öffentliche Empörung erwarten, weil der Tenor der medialen Darstellungen geradewegs einen handfesten Krieg mit zwei Atommächten provoziert.
Aber abgesehen von ein paar Gruppen von Friedensmahnern, die Spott und von den Medien vorgegebene diskreditierende Betitelungen über sich ergehen lassen müssen, lässt sich niemand aus der Komfortzone locken.

Was geschieht da in den Köpfen?
Es ist bekannt, dass Angst ein bewährtes Mittel ist, um den Geist träge und gefügig zu machen.
Um das Mysterium der Tatenlosigkeit zu erklären, kann man wohl weniger die Angst vor einem Krieg heranziehen.
Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass die mediale Flut der verschiedensten Bedrohungsszenarien seit Jahren eine manifeste Grundangst erzeugt haben, die zu einer Art chronischer Schockstarre führt und man sich in sich selbst und in die restlich verbliebene Komforzone aus geregeltem Alltag und elektronischer Unterhaltung verkriecht.
Das mag übertrieben wirken, aber grundsätzlich halte ich diese These für möglich.

Was würde passieren, wenn es tatsächlich zu einem Krieg auf mitteleuropäischem Boden käme und alle Ablenkungsmanöver und Verdrängungstaktiken mit einem Male vergessen sind?
Wäre man überrascht? Würde man sich selbst Vorwürfe machen, nicht früher gehandelt zu haben? Würde man sich über sich selbst wundern? Würde man sich ausserhalb neue Feindbilder suchen?

Ehrlich gesagt möchte ich es gar nicht wissen. Ich wünsche mir nur, dass nicht nur 100 oder 200 Menschen die Straßen bevölkern, um Politik und Medien „den Marsch zu blasen“, damit Panzer und Raketen zurückgeholt werden und Dialog, Verständigung und friedliche Zusammenarbeit der Völker endlich in die Köpfe der Menschen einziehen.
Ich wünsche mir, dass 100 000 oder 200 000 Menschen friedlich protestierend die Straßen bevölkern, um den notwendigen Druck zu erzeugen! Genau das dürfte die einzige Chance sein.